Prix Pictet 04

Power

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Artikelnummer: 79680-deu
ISBN: 978-3-8327-9680-8
EAN: 9783832796808
Ausführung: 25 x 32 cm
96 Seiten, 168 Farb- und 45 Schwarz-Weiß-Fotografien
Hardcover mit Schutzumschlag
Text: Französisch
Gewicht: 1,5 kg

  • Als deutsche, englische und französische Ausgabe erhältlich

Der Prix Pictet lenkt den Blick auf Fotografien, die sich mit den zentralen Fragen der globalen Nachhaltigkeit beschäftigen. In seinem vierten Jahr steht der Preis unter der Überschrift „Power“ – und umfasst damit Themen wie Energie, Gewalt und Macht. Mit Erfolg haben wir uns Energiequellen für Reisen, Industrie und unseren modernen Lebensstil erschlossen, doch den Gewalten der Natur sind wir noch immer weitgehend schutzlos ausgeliefert. Infolge von Stürmen, Vulkanausbrüchen oder Erdbeben können Technologie und Infrastruktur vollständig zusammenbrechen. Politische und gesellschaftliche Macht kann sich diesen Herausforderungen stellen, sie kann aber auch zum Instrument von Ausbeutung und Tyrannei verkommen. Mit Weitsicht und Genie setzen die Ausnahmekünstler, die für die Shortlist des renommierten Fotopreises nominiert sind, dieses facettenreiche Thema ins Bild.

Bei der Bekanntgabe des neuen Themas sagte Stephen Barber, der Präsident des Prix Pictet: ‘Angefangen bei der furchtbaren Kraft der Naturgewalten und der vom Menschen gezähmten Kraft der Industrie, bis hin zur spontanen Kraft der Menschen, etwas zu bewegen, hat ‘Power’ eine enorme Breite, bezieht Widersprüche und Paradoxa gleichermaßen ein. Als Thema ist ‘Power’ positiv und negativ zugleich. Kurz 'Power' hat die Kraft, Bilder und Fragen zu entdecken, die Ehrfurcht einflössen und uns verstören können.’

Der französische Fotograf Luc Delahaye wurde am Dienstag, den 9. Oktober 2012 als Gewinner des vierten Prix Pictet bekannt gegeben. Er wurde aus zwölf nominierten Künstlern ausgewählt und für die zehn eingereichten Bilder zum Thema Power aus seinem in den letzten zehn Jahren geschaffenen einzigartigen Fotobestand ausgezeichnet. Der mit 100'000 Schweizer Franken (rund 100'000 Dollar, 65'000 Pfund Sterling, 80'000 Euro) dotierte Preis wird von der Schweizer Privatbank Pictet & Cie gestiftet.

In Vertretung von Prix-Pictet-Ehrenpräsident Kofi Annan gab dieses Jahr Ehrengast Lord Foster of Thames Bank OM den Gewinner anlässlich des Empfangs zur Eröffnung der Ausstellung Power in der Saatchi Gallery in London bekannt.

Der Gewinner des Prix Pictet wurde aus 12 nominierten Künstlern ausgewählt:

Es handelt sich um folgende Fotografen:

Robert Adams (USA, 1937)
Nominiert für die Fotoreihe: Turning Back, 1999

Daniel Beltrá (Spanien, 1964)
Nominiert für die Fotoreihe: Spill, 2010

Mohamed Bourouissa (Algerien/Frankreich, 1978)
Nominiert für die Fotoreihe: Périphérique, 2006

Philippe Chancel (Frankreich, 1959)
Nominiert für die Fotoreihe: Fukushima: The Irresistible Power of Nature, 2011

Edmund Clark (Grossbritannien, 1963)
Nominiert für die Fotoreihe: Guantanamo: If the Light Goes Out, 2009

Carl De Keyzer (Belgien, 1958)
Nominiert für die Fotoreihe: Moments Before the Flood, 2009-2011

Luc Delahaye (Frankreich, 1962)
Nominiert für verschiedene Arbeiten: 2008-2011

Rena Effendi (Aserbaidschan, 1977)
Nominiert für die Fotoreihe: Still Life in the Zone, 2010

Jacqueline Hassink (Niederlande, 1966)
Nominiert für die Fotoreihe: Arab Domains, 2005-2006

An-My Lê (USA/Vietnam, 1961)
Nominiert für die Fotoreihe: 29 Palms, 2003-2004

Joel Sternfeld (USA, 1944)
Nominiert für die Fotoreihe: When It Changed, 2007

Guy Tillim (Südafrika, 1962)
Nominiert für die Fotoreihe: Congo Democratic, 1997-2006


Bei der gleichen Veranstaltung erteilte Jacques de Saussure, Senior-Teilhaber von Pictet & Cie, dem britischen Fotografen Simon Norfolk den mit 40’000 Schweizer Franken (rund 40’000 Dollar, 27’000 Pfund Sterling, 30’000 Euro) dotierten Prix-Pictet-Reportageauftrag. Der Künstler wird nach Afghanistan reisen, wo Pictet & Cie die Arbeit der Schweizer humanitären Hilfsorganisation Medair in der abgelegenen Provinz Bamiyan unterstützt.

Der Reportageauftrag-Gewinner wurde zum ersten Mal nicht aus den 12 nominierten Fotografen, sondern aus einer langen Liste von Empfehlungen ausgewählt, welche einzelne Jury-Mitglieder anhand der Liste aller bisher nominierten 650 Fotografen erstellt haben. Die Schlussentscheidung trafen die Teilhaber von Pictet & Cie.

Der Prix Pictet wird an Fotografen vergeben, die im Rahmen eines breit gefassten Themas ausdrucksstarke Botschaften mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit und insbesondere Umwelt vermitteln.

Der Prix Pictet hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit ausdrucksstarker Fotokunst die Öffentlichkeit auf dringende Sozial- und Umweltprobleme des neuen Jahrtausends aufmerksam zu machen. Der Prix Pictet wurde 2008 von der Genfer Privatbank Pictet & Cie ins Leben gerufen und konnte sich rasch als einer der weltweit führenden Fotopreise etablieren.

Der Prix Pictet besteht aus zwei Teilen: einem Preis in Höhe von CHF 100'000, den der Fotokünstler erhält, der in den Augen der unabhängigen Jury eine Reihe von Arbeiten geschaffen hat, welche am überzeugendsten auf das Thema des jeweiligen Preises eingehen; und einem Reportageauftrag, der von den Teilhabern von Pictet & Cie einem der vorgeschlagenen Künstler für eine Reise in eine Region erteilt wird, in der die Bank ein Nachhaltigkeitsprojekt unterstützt.

Jedes Jahr befasst sich der Prix Pictet mit einem anderen Thema. In diesem vierten Jahr des Prix Pictet ist dies Power. Es ist ein sehr weites Thema, das Widersprüche und Paradoxa gleichermaßen einbezieht und beeindruckende und aufwühlende Bilder und Probleme offenlegt, die sowohl verstörend als auch beeindruckend sind.

Professor Sir David King, Präsident der Prix-Pictet-Jury, sagte in Bezug auf die nominierten Künstler:

„Zunächst möchte ich allen nominierten Künstlern gratulieren. Ich möchte aber auch allen Künstlern danken, die ihre Arbeiten für den diesjährigen Prix Pictet eingereicht haben. Die Qualität der geprüften Werke machte das Bewertungsverfahren zu einer extremen Herausforderung, aber auch zu einer sehr lohnenden Erfahrung. Aufgrund des Umfangs und der erstklassigen Qualität der Fotos, die unsere Jury zu bewerten hatte, benötigten wir ziemlich viel Zeit, bis wir die Liste der Nominierten bekanntgeben konnten. Es gab viele tolle Bilder und fesselnde Nachhaltigkeitsgeschichten, die wir leider nicht in die Liste aufnehmen konnten. Unter Berücksichtigung der Gesamtqualität der eingereichten Arbeiten sind die Werke der zwölf nominierten Künstler umso bemerkenswerter.“

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